Neben dem neuen 40-V-Bohrhammer liegt sein Schnellladegerät, im Regal stehen noch drei 18-V-Akkus vom alten Schrauber und ein älteres Ladegerät. Makita hat drei Akkusysteme, und nicht jedes Ladegerät lädt jeden Akku. Welches Ladegerät was lädt, steht in den Makita-Unterlagen ziemlich eindeutig.
Alle Werte laut Makita, Stand 19.10.2026, Ladezeiten abgerufen am 27.10.2026. Keine Eigenmessung, kein Test.
Drei Akkusysteme, drei Ladegeräte-Reihen
| System | Ladegeräte laut Makita | Akkus anderer Makita-Systeme |
|---|---|---|
| LXT 18V | DC18RC, DC18RD, DC18SF, DC18SE, DC18WC | – |
| XGT 40V max. | DC40RA, DC40RB | LXT 14,4 V und 18 V nur mit Ladeadapter ADP10 |
| CXT 12V max. | DC10SB, DC10WD | 10,8-V-Schiebeakkus gehören laut Makita zum System |
In den Namen steckt die Reihe: Alle LXT-Ladegeräte, die Makita nennt, beginnen mit DC18, die XGT-Ladegeräte mit DC40, die CXT-Ladegeräte mit DC10. Die Tabelle gibt wieder, was Makita in FAQ und Systemseiten nennt; welche Akkus ein einzelnes Ladegerät lädt, steht verbindlich in dessen Anleitung.
LXT 18V: fünf Ladegeräte, vom Einzel- bis zum Mehrfachladegerät
Makita LXT 18V
- Hersteller
- Makita · Profi
- Spannung
- 18 V
- Akkus laut Hersteller
- 1,5 Ah · 2 Ah · 3 Ah · 4 Ah · 5 Ah · 6 Ah · 9 Ah · 12 Ah
- Geräte laut Hersteller
- über 430 Maschinen und Gartengeräte mit 18V sowie 2x 18V (Stand abgerufen 2026-10-19)
- Laut Hersteller nicht kompatibel mit
- Makita XGT 40V max.
- Ladegerät
- Makita nennt DC18RC, DC18RD, DC18SF, DC18SE, DC18WC; mit dem Ladeadapter ADP10 lassen sich 14,4V- und 18V-LXT-Akkus auch am XGT-Schnellladegerät DC40RA/DC40RB laden.
Laut Makita-FAQ sind LXT 18V und XGT 40V max. untereinander nicht kompatibel (verstärkte Einschubschienen und größere Kontakte bei XGT). 36-V-Geräte der LXT-Reihe arbeiten mit zwei 18-V-LXT-Akkus. Die FAQ nennt „über 440“ Maschinen (Stand März 2024), die LXT-Seite „über 430“; Akkus der G-Serie sind laut Makita nicht mit LXT kompatibel.
Quelle: Häufig gestellte Fragen, geprüft am 19.10.2026
Für LXT nennt Makita Ladegeräte mit Schnellladung (laut Ladezeiten-Seite DC18RC und DC18RD) und langsamere Modelle. Das DC18RD taucht in der Tabelle mit getrennten Werten für ein bis zwei und drei bis vier Akkus auf. Makita gibt an, dass LXT 18V und XGT 40V max. untereinander nicht kompatibel sind; die XGT-Akkus haben laut FAQ verstärkte Einschubschienen und größere Kontakte. 36-V-Geräte der LXT-Reihe arbeiten laut Makita mit zwei 18-V-LXT-Akkus.
XGT 40V max.: eigene Ladegeräte, LXT-Akkus nur über ADP10
Makita XGT 40V max.
- Hersteller
- Makita · Profi
- Spannung
- 40 V
- Akkus laut Hersteller
- 2 Ah · 2,5 Ah · 4 Ah · 5 Ah · 8 Ah
- Geräte laut Hersteller
- über 230 Maschinen (Stand abgerufen 2026-10-19)
- Laut Hersteller nicht kompatibel mit
- Makita LXT 18V
- Ladegerät
- Makita nennt die Schnellladegeräte DC40RA und DC40RB.
Makita gibt „40V max.“ an, eine Nennspannung nennt die Seite nicht; Geräte mit zwei Akkus heißen „80V max.“. LXT- und XGT-Akkus sind laut Makita-FAQ untereinander nicht kompatibel; nur das Laden von LXT-Akkus am XGT-Ladegerät ist über den Makita-Ladeadapter ADP10 vorgesehen.
Quelle: Makita XGT | 40V max. Akku-System für höchste Ansprüche, geprüft am 19.10.2026
Die Schnellladegeräte DC40RA und DC40RB laden die XGT-Akkus. Mit dem Makita-Ladeadapter ADP10 laden sie auch 14,4-V- und 18-V-LXT-Akkus. Der ADP10 ist ein Ladeadapter, kein Akku-Adapter: Einen Weg, LXT-Akkus in XGT-Maschinen zu nutzen oder umgekehrt, nennt Makita nicht. Wer beide Systeme hat, kommt also mit einem DC40-Ladegerät und dem ADP10 aus. Mehr zum System unter Makita XGT.
CXT 12V max.: DC10SB und DC10WD, auch für 10,8-V-Schiebeakkus
Makita CXT 12V max.
- Hersteller
- Makita · Profi
- Spannung
- 12 V
- Akkus laut Hersteller
- 1,5 Ah · 2 Ah · 4 Ah · 5 Ah
- Sonderfall
- Alle Makita 10,8 V Akku-Werkzeuge mit Schiebeakku (ausgenommen 10,8 V Stecksysteme) sind laut Makita mit dem 12V max. System kompatibel, auch umgekehrt.
- Ladegerät
- Makita nennt DC10SB und DC10WD.
Makita gibt „12V max.“ an; das System umfasst die früheren 10,8-V-Schiebeakku-Geräte. 10,8-V-Stecksysteme gehören laut Makita nicht dazu.
Quelle: Makita CXT | Kompakte 12V max. Akku-Werkzeuge für präzises Arbeiten, geprüft am 19.10.2026
Makita gibt „12V max.“ an; das System umfasst die früheren 10,8-V-Geräte mit Schiebeakku. 10,8-V-Stecksysteme gehören laut Makita nicht dazu. Für CXT nennt Makita das Schnellladegerät DC10SB und das DC10WD.
Ladezeiten: von 15 Minuten bis über vier Stunden
Makita veröffentlicht eine Ladezeiten-Tabelle je Akku. Die Spalten sind im Seitentext nicht eindeutig einzelnen Ladegeräten zugeordnet; hier deshalb die Spanne je Akku, ohne die Werte für drei bis vier Akkus am Mehrfachladegerät:
| Akku | Kapazität | Ladezeit laut Makita |
|---|---|---|
| BL1815N (LXT) | 1,5 Ah | 15 bis 40 min |
| BL1830B (LXT) | 3,0 Ah | 22 bis 80 min |
| BL1850B (LXT) | 5,0 Ah | 35 bis 135 min |
| BL1860B (LXT) | 6,0 Ah | 40 bis 160 min |
| BL18120 (LXT) | 12,0 Ah | 70 oder 120 min |
| BL4040 (XGT) | 4,0 Ah | 45 min |
| BL4080F (XGT) | 8,0 Ah | 76 min |
| BL1041B (CXT) | 4,0 Ah | 60 oder 130 min |
Am Mehrfachladegerät mit drei bis vier Akkus nennt Makita für den BL1860B 260 Minuten. Schnellladung weist die Seite für DC40RA, DC18RC und DC18RD aus. Was die Ah-Zahl über die gespeicherte Energie sagt, steht unter Ah und Wh.
Laden bei 10 bis 40 °C, und nach sechs Monaten nachladen
Makita gibt in seinen Betriebsanleitungen an, den Akku bei 10 bis 40 °C zu laden, Werkzeug und Akku nicht dort zu lagern, wo 50 °C erreicht werden können, und einen Akku nach mehr als sechs Monaten ohne Benutzung aufzuladen. Laut FAQ verlassen Makita-Akkus das Werk mit 30 % Ladung; durch Selbstentladung bei Transport und Lagerung kann der Rest unter etwa 15 % fallen, dann schaltet die Schutzelektronik die Maschine ab. Nach dem Aufladen ist der Akku laut Makita wieder einsatzbereit. Mehr dazu unter Akku tiefentladen und Akku lagern.
Akkus von Elektrowerkzeugen: Lagern, Laden, Transport und Flugreise · geprüft am 27.10.2026
- Lagern −20 bis +50 °C · Laden 0 bis +35 °C (Bosch) — Bosch gibt für seine Li-Ionen-Akkus an: nur bei Umgebungstemperaturen zwischen −20 °C und +50 °C betreiben und lagern (z. B. im Sommer nicht im Auto liegen lassen) und nur zwischen 0 °C und +35 °C laden (Herstellerangabe Bosch). bosch-professional.com
- Straße privat frei · Versand = Gefahrgut — Laut Bosch können Li-Ionen-Akkus vom Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden. Beim Versand durch Dritte (z. B. Luftfracht, Spedition) gelten Gefahrgutvorgaben für Verpackung und Kennzeichnung; offene Kontakte sind abzukleben (Herstellerangabe Bosch). bosch-professional.com
- Bosch ECP: Schutz vor Überhitzung, Überlast, Tiefentladung — Bosch beschreibt seine Electronic Cell Protection (ECP) als speziellen Schutz der Akkuzellen, der Überhitzung, Überlastung und Tiefentladung verhindern soll (Herstellerangabe Bosch). bosch-pt.com
- Li-Ion: kein Memory-Effekt · Tiefentladung schadet — Laut Bosch-Glossar fällt bei fast leerem Akku die Spannung stark ab; wird unter die Grenzspannung weiter entladen, können die Zellen beschädigt werden. Einen Memory-Effekt gibt es bei Lithium-Ionen-Akkus laut Bosch nicht, sie können also auch ohne vollständige Entladung nachgeladen werden (Herstellerangabe Bosch). bosch-pt.com
- Lagern unter 50 °C · Laden 10 bis 40 °C · nach 6 Monaten nachladen (Makita) — Makita gibt an: Werkzeug und Akku nicht an Orten lagern oder benutzen, an denen 50 °C erreicht werden können; den Akku bei 10 bis 40 °C laden; einen Akku, der länger als sechs Monate nicht benutzt wurde, aufladen (Herstellerangabe Makita). icmsmakita.eu
- vor dem Leerlaufen laden · bei Nichtgebrauch abnehmen (Makita) — Makita rät in der Anleitung, den Akku zu laden, bevor er vollkommen erschöpft ist, einen voll geladenen Akku nicht erneut zu laden und den Akku bei Nichtbenutzung vom Werkzeug oder Ladegerät abzunehmen (Herstellerangabe Makita). icmsmakita.eu
- ab Werk 30 % · Abschaltung unter ca. 15 % (Makita) — Laut Makita-FAQ verlassen Makita-Akkus das Werk aus Sicherheitsgründen mit 30 % Ladung. Durch Selbstentladung bei Transport und Lagerung kann die Restladung unter etwa 15 % fallen; dann schaltet die Sicherheitselektronik mit Tiefentladeschutz ab, und der Akku gibt keine Leistung mehr ab. Nach dem Aufladen ist er laut Makita wieder voll einsatzbereit (Herstellerangabe Makita). makita.de
- 10–25 °C · Ladestand 40–50 % (Empfehlung) — Das Umweltbundesamt empfiehlt, Akkus am besten bei 10 bis 25 °C zu lagern, nicht im Kühlschrank (Kondenswasser), nicht im Gartenhaus oder hinter der Windschutzscheibe. Bei längerer Lagerung, etwa über den Winter, empfehlen laut UBA die Hersteller einen Ladestand von ca. 40 bis 50 %; weil sich der Akku dabei selbst entlädt, soll er bei Bedarf rechtzeitig wieder auf 50 % geladen werden. umweltbundesamt.de
- über +50 °C / unter −20 °C: Lebensdauer sinkt — Hohe Temperaturen, besonders über +50 °C, und sehr niedrige Temperaturen, besonders unter −20 °C, können laut Umweltbundesamt die Lebensdauer von Lithium-Akkus stark verkürzen. umweltbundesamt.de
- nachladen bis ca. 90 % · nicht leerfahren (UBA) — Das Umweltbundesamt empfiehlt, vollständiges Ent- und Aufladen zu vermeiden, frühzeitig nachzuladen und nur bis etwa 90 % zu laden sowie den Akku gegebenenfalls rechtzeitig auf 50 % zu laden, um eine Tiefentladung zu vermeiden, die die Lebensdauer verkürzt. umweltbundesamt.de
- Laden: vorgesehenes Ladegerät, Rauchmelder, nicht nachts — Beim Laden ist laut Umweltbundesamt das Gefahrenpotenzial besonders hoch. Das UBA empfiehlt, nur die für den Akku vorgesehenen Ladegeräte zu verwenden, möglichst an einem Ort mit Rauchmelder und ohne brennbare Gegenstände in der Nähe zu laden, in der Nähe zu bleiben und nicht während des Schlafens zu laden. umweltbundesamt.de
- nach dem Laden Ladegerät trennen — Das Umweltbundesamt rät, das Ladegerät nach dem Laden vom Netz zu trennen, um unnötige Wärme zu vermeiden. Geräte mit eingesetztem Akku dauerhaft am Netz zu betreiben, verringert laut UBA die Lebensdauer des Akkus. umweltbundesamt.de
- defekt: Pole abkleben, Glas, Sammelstelle — Beschädigte, verformte, aufgeblähte oder ausgelaufene Lithium-Akkus sollen laut Umweltbundesamt nicht weiter benutzt und nicht geöffnet werden. Das UBA rät, sie mit abgeklebten Polen in einem verschließbaren Behälter (z. B. Schraubdeckelglas) zur Sammelstelle zu bringen und das Personal auf den Schaden hinzuweisen. umweltbundesamt.de
- ≤ 100 Wh · 100–160 Wh mit Genehmigung — Im Passagiergepäck darf laut Luftfahrt-Bundesamt jede Lithium-Ionen-Batterie eine Nennenergie von höchstens 100 Wh haben; mit Genehmigung des Luftfahrtunternehmens sind über 100 Wh bis höchstens 160 Wh je Batterie erlaubt. lba.de
- Ersatzakkus nur Handgepäck · max. 2 über 100 Wh — Lose Lithium-Ersatzbatterien sind laut Luftfahrt-Bundesamt im aufgegebenen Gepäck verboten und dürfen nur ins Handgepäck. Bei Batterien, die eine Genehmigung des Luftfahrtunternehmens brauchen (über 100 Wh), sind höchstens zwei Ersatzbatterien pro Person erlaubt; Fluggesellschaften können strengere Regeln haben. lba.de
- Pole einzeln isolieren — Ersatzbatterien müssen einzeln gegen Kurzschluss gesichert sein, etwa in der Originalverpackung, durch Überkleben der Pole mit Klebeband oder in einem eigenen Kunststoffbeutel (ICAO-Tabelle 8-1, deutsche Fassung beim Luftfahrt-Bundesamt, Ausgabe 2025-2026 Addendum No. 1). lba.de
- 18 V × 5,0 Ah = 90 Wh — Die Nennenergie in Wattstunden ergibt sich rechnerisch aus Spannung mal Kapazität (Wh = V × Ah). Beispiel: Makita gibt für den Akku BL1850B 18 V, 5,0 Ah und 90 Wh an – also unter der 100-Wh-Grenze. makita.de
Fremde Ladegeräte und G-Serie: Makita schreibt „ausschließlich originale Makita Produkte“
In der FAQ bittet Makita, ausschließlich originale Makita-Produkte in Maschinen und Ladegeräten zu verwenden. Akkus, Ladegeräte und Maschinen der G-Serie sind laut Makita nicht mit der 18-V-LXT-Serie kompatibel, obwohl beide 18 V haben. Zu nicht originalen Akkus schreibt Makita in den Anleitungen, sie könnten bersten und Brände verursachen, und die Garantie für Werkzeug und Ladegerät werde ungültig:
Fremdakkus und Akku-Adapter: Was Hersteller zu Garantie und Gebrauch sagen · geprüft am 19.10.2026
- Bosch: Schäden durch Nicht-Originalteile ausgeschlossen — Bosch schließt von seiner Herstellergarantie u. a. Mängel am Werkzeug aus, die durch Zubehör, Ergänzungs- oder Ersatzteile verursacht wurden, die keine Bosch-Originalteile sind, ebenso Werkzeuge, an denen Veränderungen vorgenommen wurden (Bosch-Garantiebedingungen, Stand 01.12.2021). gilt seit 01.12.2021 · bosch-pt.com
- Bosch: 2 Jahre, 3 mit Registrierung (nicht Akkus Heimwerker) — Die Bosch-Garantie beträgt zwei Jahre (bei gewerblicher Nutzung zwölf Monate) und lässt sich durch Online-Registrierung binnen vier Wochen auf drei Jahre verlängern – ausgenommen u. a. Akkupacks und Ladegeräte von Heimwerkergeräten. Gesetzliche Mängelansprüche gegen den Verkäufer bleiben laut Bosch unberührt. gilt seit 01.12.2021 · bosch-pt.com
- Bosch: Akku nur in Herstellerprodukten — In den Sicherheitshinweisen für seine Li-Ionen-Akkus schreibt Bosch, den Akku nur in Produkten des Herstellers zu verwenden, weil er nur so vor gefährlicher Überlastung geschützt sei, und ihn nur mit vom Hersteller empfohlenen Ladegeräten zu laden (Herstellerangabe Bosch). bosch-professional.com
- Makita: Fremdakku = Garantie für Werkzeug/Ladegerät ungültig — Makita schreibt in seinen Betriebsanleitungen sinngemäß: nur Original-Makita-Akkus verwenden; nicht originale oder veränderte Akkus können bersten und Brände oder Verletzungen verursachen, außerdem werde die Makita-Garantie für Werkzeug und Ladegerät ungültig. Für Unfälle mit nicht originalen oder veränderten Akkus übernimmt Makita nach eigener Angabe keine Haftung. icmsmakita.eu
- Makita: ungeeignetes Zubehör ausgeschlossen — Die Makita-Herstellergarantie (drei Jahre für registrierte Elektrowerkzeuge, zwei Jahre für registrierte Li-Ionen-Akkus) schließt u. a. Schäden durch ungeeignetes Zubehör sowie zerlegte oder mit Fremdteilen reparierte Geräte aus (Makita-Garantiebedingungen, Stand Juli 2026). makita.de
- Metabo: 3 Jahre Akku-Garantie, Ausschlüsse bei Fehlgebrauch — Metabo gewährt auf Akkupacks und Metabo-Ladegeräte drei Jahre Herstellergarantie ohne Registrierung. Ausgeschlossen sind u. a. unsachgemäße Anwendung wie die Verwendung nicht zugelassener Einsatzwerkzeuge sowie teilweise oder komplett demontierte Maschinen; gesetzliche Rechte bleiben laut Metabo unberührt (Allgemeine Garantiebedingungen, Stand 2025). portal.metabo-service.com
- Einhell: Drittanbieter-Akkus nicht registrierbar — Einhell bietet zwei Jahre Herstellergarantie auf Geräte und Akkus, bei Online-Registrierung binnen 30 Tagen drei Jahre auf Geräte und Power-X-Change-Akkus. Die Akku-Garantie gilt nur für Akkus aus dem Einhell-Sortiment; Akkus von Drittanbietern können nicht registriert werden. Kein Garantieanspruch besteht u. a. bei unsachgemäßer Verwendung oder Verwendung ungeeigneter Betriebsmittel. einhell.de
- DeWalt: 12 Monate, Akkus nicht in 3-Jahres-Verlängerung — DeWalt garantiert Elektrowerkzeuge zwölf Monate ab Kauf; die Verlängerung auf drei Jahre nach Registrierung gilt für berufliche Anwender und schließt Akkus (außer Powerstack) und Ladegeräte aus (DeWalt-Garantierichtlinien). dewalt.de
- Garantie zusätzlich zur Gewährleistung — Eine Herstellergarantie ist eine freiwillige zusätzliche Zusage; die Rechte daraus bestehen neben den gesetzlichen Mängelansprüchen gegen den Verkäufer (§ 443 Abs. 1 BGB). Garantiebedingungen eines Herstellers können deshalb die gesetzliche Gewährleistung nicht verkürzen. gesetze-im-internet.de
- Produkthaftung § 1 ProdHaftG — Nach dem Produkthaftungsgesetz haftet der Hersteller, wenn durch einen Fehler seines Produkts ein Mensch verletzt oder eine privat genutzte Sache beschädigt wird; die Haftung ist u. a. ausgeschlossen, wenn das Produkt den Fehler beim Inverkehrbringen noch nicht hatte (§ 1 ProdHaftG). Den Fehler, den Schaden und den Zusammenhang muss der Geschädigte beweisen. gesetze-im-internet.de
Welche anderen Marken überhaupt Makita-Akkus aufnehmen, zeigt der Checker; Adapter von Drittanbietern führt er nicht.
Akku wählen — das Ergebnis erscheint hier.
Noch kein Akku? Welche Plattform deckt deine Wunschmarken ab
Marken antippen, deren Geräte du willst (zum Beispiel Rasenmäher von der einen, Bohrmaschine von der anderen).
Womit gerechnet wird
- „Passt ohne Adapter“ heißt: Der Hersteller oder die Allianz sagt ausdrücklich, dass der Akku in diese Geräte gehört — weil es dasselbe System ist, weil beide Marken derselben Akku-Allianz angehören oder weil der Hersteller die Systeme für kompatibel erklärt.
- Allianz-Mitgliedschaft gilt für die Geräte einer Marke, die zur Allianz gehören — nicht für jedes Gerät dieser Marke. Viele Marken bauen daneben eigene Systeme. Im Zweifel steht das Allianz-Logo am Gerät.
- Fremdadapter (Akku der Marke A im Gerät der Marke B) gibt es von Drittanbietern. Die Werkzeug-Hersteller geben dafür keine Freigabe; was das für Garantie und Haftung heißt, steht im Thema „Fremdakkus und Adapter“ weiter unten.
- Daten: Hersteller- und Allianz-Seiten, je Ergebnis verlinkt. Stand der Datenbank: 19.10.2026. Neue Marken treten Allianzen laufend bei — die Allianz-Seite ist maßgeblich.
- Plattform-Wahl: gezählt wird, wie viele der gewählten Marken ein System abdeckt (eigene Marke oder Allianz-Mitglied). Preise, Akkuleistung und Gerätezahl je Marke fließen nicht ein.
Die Fallstricke
- ADP10 als Akku-Adapter missverstanden. Er lädt LXT-Akkus am XGT-Ladegerät, mehr nicht.
- G-Serie und LXT gemischt. Beide 18 V, laut Makita nicht kompatibel.
- 10,8-V-Stecksystem am CXT-Ladegerät. Stecksysteme gehören laut Makita nicht zu CXT.
- Akku aus dem Winterlager direkt ans Ladegerät. Makita nennt 10 bis 40 °C für das Laden.
Was praktisch hilft
- Bezeichnung lesen. DC18, DC40 oder DC10 auf dem Ladegerät, BL18, BL40 oder BL10 auf dem Akku.
- Ein Ladegerät für beide Systeme. DC40RA oder DC40RB plus ADP10 lädt XGT und LXT.
- Lange gelagerte Akkus nachladen. Nach sechs Monaten laut Makita.
- Weitere Hinweise zum Laden. Ort, Rauchmelder und Uhrzeit unter Akku-Ladegerät.
Was ich noch nicht weiß
- Welche Ladezeit zu welchem LXT-Ladegerät gehört. Die Makita-Tabelle trennt die Spalten im Text nicht eindeutig.
- Ob ältere LXT-Ladegeräte die 12-Ah-Akkus laden. Dazu habe ich keine Herstelleraussage ausgewertet.
- Was das Sternchen bei DC18RD und DC40RB bedeutet. Makita erläutert es auf der Seite nicht.
- Die Ladezeiten der 14,4-V-LXT-Akkus. Die Tabelle nennt sie nicht.
Häufige Fragen
Welches Makita Ladegerät für 18V Akku?
Für Makita LXT 18V nennt Makita die Ladegeräte DC18RC, DC18RD, DC18SF, DC18SE und DC18WC. Schnellladung weist die Ladezeiten-Seite für DC18RC und DC18RD aus; das DC18RD hat Werte für ein bis zwei und für drei bis vier Akkus. Wer ein XGT-Schnellladegerät DC40RA oder DC40RB besitzt, kann 18-V- und 14,4-V-LXT-Akkus damit laden, aber nur mit dem Makita-Ladeadapter ADP10. Akkus der G-Serie gehören laut Makita nicht zu LXT, auch nicht deren Ladegeräte. Makita bittet in der FAQ, ausschließlich originale Makita-Produkte in Maschinen und Ladegeräten zu verwenden.
Kann man Makita 18V Akkus mit dem 40V Ladegerät laden?
Ja, mit dem Makita-Ladeadapter ADP10. Makita nennt ihn ausdrücklich dafür, 14,4-V- und 18-V-LXT-Akkus an den XGT-Schnellladegeräten DC40RA und DC40RB zu laden. Ohne den Adapter passt der LXT-Akku nicht ins XGT-Ladegerät, denn LXT und XGT sind laut Makita-FAQ untereinander nicht kompatibel; XGT hat verstärkte Einschubschienen und größere Kontakte. Der ADP10 ist nur ein Ladeadapter: Einen LXT-Akku in einer XGT-Maschine zu nutzen oder umgekehrt, sieht Makita nicht vor. Die Ladezeiten-Seite führt DC40RA mit ADP10 in der 18-V-Tabelle auf. Wer beide Systeme nutzt, braucht so nur ein Ladegerät.
Wie lange lädt ein Makita 5Ah Akku?
Für den BL1850B mit 18 V und 5,0 Ah nennt Makita je nach Ladegerät 35, 45, 110 oder 135 Minuten. Schnellladung weist Makita für DC40RA, DC18RC und DC18RD aus; welche Zeit genau zu welchem Gerät gehört, ordnet der Seitentext nicht eindeutig zu. An einem Mehrfachladegerät mit drei bis vier Akkus stehen 220 Minuten. Für den XGT-Akku BL4050F mit 5,0 Ah nennt Makita 50 Minuten am DC40RA oder DC40RB, für den CXT-Akku BL1050B 75 oder 160 Minuten. Laden soll man laut Makita bei 10 bis 40 °C; einen sehr kalten oder warmen Akku lädt man deshalb erst, wenn er in diesem Bereich liegt.
Warum lädt mein Makita Akku nicht?
Eine Diagnose aus der Ferne gibt es nicht, aber Makita nennt mehrere Gründe, die man prüfen kann. Laden soll man laut Anleitung bei 10 bis 40 °C, ein Akku aus kalter Garage oder heißem Auto liegt oft außerhalb. Lange gelagerte Akkus können durch Selbstentladung unter etwa 15 % fallen, dann schaltet laut Makita-FAQ die Schutzelektronik ab; nach dem Aufladen ist der Akku wieder einsatzbereit. Passen Akku und Ladegerät zusammen, also DC18 zu LXT, DC40 zu XGT, DC10 zu CXT. Ist der Akku aufgebläht, verformt oder beschädigt, soll er laut Umweltbundesamt nicht weiter benutzt werden, sondern mit abgeklebten Polen zur Sammelstelle.
Weiterlesen
- Akku-Checker — welche Marken Makita-Akkus aufnehmen, alle Werkzeuge unter Werkzeuge
- Makita-Akku — LXT, XGT und CXT im Überblick
- Makita-Akku 18V 5Ah — der BL1850B im Detail
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- So arbeite ich — Herstellerdaten statt Test
