Eine Holzlatte soll als Unterkonstruktion an die Betonwand, alle 40 Zentimeter ein Befestigungspunkt. Mit Dübel und Schraube heißt das: anzeichnen, Latte abnehmen, bohren, Dübel setzen, Latte ansetzen, schrauben. Ein Nageldübel spart zwei Schritte, weil man durch Latte und Wand in einem Zug bohrt und den Dübel mit dem Hammer einschlägt.
Alle Werte laut fischer-Produktseiten, abgerufen am 27.10.2026. Keine Eigenmessung, kein Test. Nageldübel stehen noch nicht in der Dübel-Datenbank der Seite, deshalb nennt dieser Text keine Lastwerte.
Ein Nageldübel wird eingeschlagen und spreizt beim Einschlagen
Der fischer-Dübelratgeber ordnet Nageldübel bei den Schlagdübeln ein, also nach der Montageart: Sie werden eingeschlagen statt eingedreht, das ermögliche eine besonders schnelle Montage. Der fischer-Nageldübel N besteht aus einem Nylondübel und einer vormontierten Nagelschraube aus verzinktem Stahl. Montiert wird in der Durchsteckmontage: Das Anbauteil liegt schon an der Wand, man bohrt durch beides, steckt den Dübel durch und schlägt die Nagelschraube ein. Dabei spreizt der Dübel laut fischer in zwei Richtungen auf.
Eine eingebaute Einschlagsperre soll verhindern, dass der Dübel schon beim Durchstecken spreizt. Weil die Nagelschraube ein Gewinde und einen Kreuzschlitz hat, lässt sie sich laut fischer später wieder herausdrehen. Für Kabel- und Rohrschellen, Lochbänder, Wandanschluss- und Putzprofile und Holzunterkonstruktionen nennt fischer die Senkkopf-Variante N S, für dünne Anbauteile, Schilder und Langlöcher im Sichtbereich die Pilzkopf-Variante N P.
Die Bezeichnung nennt Bohrer, Länge und Anbauteildicke
„N 6 x 40/10 S“ heißt bei fischer: 6 mm Bohrer-Ø, 40 mm Dübellänge, höchstens 10 mm Anbauteil, Senkkopf. Die Tabelle zeigt die Senkkopf-Größen von der fischer-Familienseite:
| Größe | Bohrer-Ø | max. Anbauteildicke | Bohrlochtiefe mind. | Verankerungstiefe | Nagelschraube |
|---|---|---|---|---|---|
| N 5 x 30/5 S | 5 mm | 5 mm | 45 mm | 25 mm | 3,5 x 38 mm |
| N 5 x 50/25 S | 5 mm | 25 mm | 65 mm | 25 mm | 3,5 x 58 mm |
| N 6 x 40/10 S | 6 mm | 10 mm | 55 mm | 30 mm | 4 x 48 mm |
| N 6 x 60/30 S | 6 mm | 30 mm | 75 mm | 30 mm | 4 x 64 mm |
| N 6 x 80/50 S | 6 mm | 50 mm | 95 mm | 30 mm | 4 x 88 mm |
| N 8 x 100/60 S | 8 mm | 60 mm | 115 mm | 40 mm | 5 x 105 mm |
| N 8 x 120/80 S | 8 mm | 80 mm | 135 mm | 40 mm | 5 x 125 mm |
Zwei Muster stecken in den Zahlen. Die Bohrlochtiefe liegt in jeder Zeile 15 mm über der Dübellänge. Und die Verankerungstiefe bleibt je Durchmesser gleich: 25 mm beim 5er, 30 mm beim 6er, 40 mm beim 8er. Ein N 6 x 80 sitzt also nicht tiefer in der Wand als ein N 6 x 40, er überbrückt nur 40 mm mehr Anbauteil. Rechnerisch ist die Verankerungstiefe jeweils Dübellänge minus Anbauteildicke. Die Pilzkopf-Variante N 6 x 40/7 P hat dieselben Bohrwerte wie der Senkkopf, klemmt aber nur 7 mm.
fischer nennt Vollbaustoffe, keinen Hochlochziegel und keinen Gipskarton
Als Baustoffe listet fischer für N S und N P: Beton, Kalksandvollstein, Mauerziegel, Naturstein, Vollstein aus Leichtbeton, Porenbeton und Vollgips-Platten. Die Lasttabelle hat Zeilen für Beton ab C20/25, Vollziegel ab Mz 12, Kalksandvollstein ab KS 12, Leichtbeton-Vollstein ab V 4 sowie Porenbeton der Klassen AAC 2 und AAC 4. Hochlochziegel und Gipskarton kommen weder in der Baustoffliste noch in der Lasttabelle vor.
Beim Hochlochziegel kommt das Bohrverfahren dazu: fischer, TOX und Würth bohren ihn ohne Schlag, und Schlagbohren kann laut fischer die dünnen Stege zerstören.
Hochlochziegel (Lochziegel)
So erkennt man sie
- Bohrmehl: rot (Würth) bzw. hellrot bis orange (TOX)
- Widerstand beim Bohren: ruckartiger Bohrfortschritt, der Bohrer taucht plötzlich tiefer (Würth); der Widerstand wird ab einer gewissen Tiefe plötzlich geringer (fischer)
- Hohlräume beim Bohren spürbar (TOX)
- Bohren
- ohne Schlag, nur drehend — Schlag zerstört die Stege bzw. weitet das Loch
- Bohrer
- Steinbohrer im Drehgang ohne Schlag (fischer, TOX, Würth). Würth empfiehlt zur Bestimmung eine vorsichtige Testbohrung mit Bohrer über 18 mm im Drehgang, um die Kammern zu sehen.
- Typisch
- Wandbaustoff im Wohnungsbau, tragende und nicht tragende Wände (fischer Montagelexikon Hochlochziegel)
- Dübel laut Hersteller geeignet
- fischer DuoPower, fischer Universaldübel UX, fischer Spreizdübel SX Plus, fischer Langschaftdübel SXRL, fischer DuoSeal, fischer Flüssigdübel Fill & Fix, TOX Allzweckdübel TRI, TOX Allzweckdübel Deco, TOX Parallel-Spreizdübel Bizeps, TOX Allzweck-Spreizdübel Altbaujoker, TOX Allzweck-Rahmendübel Tetrafix XL, TOX Allzweck-Rahmendübel Apollo, TOX 2K-Reparaturkleber Liquix SOS, Würth 2K-Allzweckdübel SHARK TWIST, Würth 2K-Allzweckdübel SHARK TWIST XL, Würth Kunststoff-Allzweckdübel SHARK Pro, Würth Kunststoff-Allzweckdübel SHARK mit Kragen, Würth Kunststoff-Rahmendübel SHARK UR (Senkkopfschraube, Stahl verzinkt)
Schlagbohren kann laut fischer die dünnen Stege zerstören und die Tragfähigkeit drastisch senken. Der fischer-Spreizdübel S ist für Hochlochziegel nicht geeignet. Poroton zählt laut TOX zu den Lochsteinen mit porigem Gefüge. Widerspruch: Der fischer-Ratgeber „Das Wandmaterial erkennen“ empfiehlt die Probebohrung mit Schlagfunktion, Würth eine Testbohrung im Drehgang ohne Schlag. Weitere Belege: fischer Montagelexikon (https://www.fischer.de/de-de/service/ratgeber/montagelexikon/hochlochziegel), fischer Material-Ratgeber Hochziegel und Lochstein (https://www.fischer.de/de-de/service/ratgeber/duebelratgeber/duebel-material/hochziegel-und-lochstein), TOX Dübelratgeber (https://www.tox.de/duebelratgeber).
Quelle: Würth: Befestigung im Mauerwerk (Probebohrung und Grobbestimmung des Untergrundes), geprüft am 19.10.2026
In der Lasttabelle stehen drei Bedingungen, die für jeden Wert gelten: Der Sicherheitsfaktor ist eingerechnet, der Untergrund ist trocken und bis +24 °C warm (kurzzeitig +40 °C), und die Werte gelten nur mit der mitgelieferten Nagelschraube im angegebenen Durchmesser. Für die Variante N 6 x 40/7 P K schreibt fischer vor, die Werte um 50 % zu reduzieren.
Im Trockenbau hält der Nageldübel das Profil am Rohbau, nicht in der Platte
Unter „Nageldübel Trockenbau“ geht es meist um die Anschlussprofile einer Ständerwand an Boden, Decke und Massivwand. Wandanschlussprofile nennt fischer ausdrücklich als Anwendung. Der Dübel sitzt dabei im Beton oder Mauerwerk dahinter. In die Gipskartonplatte selbst gehören Hohlraum- oder Gipskartondübel, siehe Dübel für Gipskarton und Hohlraumdübel.
Der Dübel-Finder kennt Nageldübel noch nicht und zeigt für Wand und Gewicht die Dübel aus der Datenbank.
Wand erkennen: Bohrmehl, Widerstand, Klopfprobe
Womit gerechnet wird
- Last je Punkt = Gewicht ÷ Befestigungspunkte. Das ist eine Vereinfachung: Bei Hängeschränken und Regalen ziehen die oberen Dübel stärker als die unteren, bei Konsolen wirkt ein Hebel. Für solche Fälle das Datenblatt des Dübels und der Halterung lesen.
- Dübel und Lastwerte stammen aus den technischen Datenblättern der Hersteller (je Ergebnis verlinkt). Gezeigt wird ein Lastwert nur, wenn der Hersteller ihn für genau diesen Untergrund nennt; die Hersteller rechnen dabei bereits mit Sicherheitsbeiwerten. Stand: 19.10.2026.
- Schraube: Durchmesser laut Datenblatt. Länge laut Datenblatt, sonst mit der Faustformel dieser Seite: Schraubenlänge mindestens Dübellänge + Dicke des Anbauteils + einmal der Schraubendurchmesser, damit die Schraube durch den Dübel hindurchragt und ihn ganz spreizt. Gilt nur für Spreiz- und Universaldübel in Vollbaustoffen, wenn das Datenblatt keine Länge nennt. (Annahme, im Feld „Dicke des Anbauteils“ änderbar).
- Ohne Bohren: Lösungen aus der Ohne-Bohren-Datenbank, deren Herstellerlast mindestens die Last je Punkt erreicht und deren Hersteller die gewählte Oberfläche zulässt. Die Herstellerangaben gelten für saubere, glatte, tragfähige Flächen.
- Leitungen: Der Finder kennt die Wand nicht. Die Installationszonen nach DIN 18015-3 zeigen, wo Leitungen liegen sollen — in Altbauten ist das keine Gewähr. Strom, Gas, Statik, tragende Wände: Fachbetrieb.
Vor dem ersten Schlag zählt, was in der Wand liegt
Auch ein Nageldübel braucht ein Bohrloch. Leitungen sollen nach DIN 18015-3 in festgelegten Zonen liegen; eine Gewähr für die eigene Wand ist das nicht.
Installationszonen nach DIN 18015-3: Wo Leitungen in der Wand liegen sollen · geprüft am 19.10.2026
| Zone | Lage | Breite/Abstand | Quelle | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| ZW-o | obere waagerechte Zone | 15–45 cm unter der Deckenbekleidung | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| ZW-m | mittlere waagerechte Zone (Räume mit Arbeitsflächen vor der Wand) | 100–130 cm über dem Fußboden | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| ZW-u | untere waagerechte Zone | 15–45 cm über dem Fußboden | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| ZW (alle) | waagerechte Zonen | max. 30 cm breit | de 21/2007 zu DIN 18015-3:2007-09 | elektro.net |
| ZS-t | senkrecht neben Türen | 10–30 cm neben der Rohbaukante | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| ZS-f | senkrecht neben Fenstern | 10–30 cm neben der Rohbaukante | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| ZS-e | senkrecht an Wandecken | 10–30 cm neben der Rohbauecke | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| ZS (alle) | senkrechte Zonen | max. 20 cm breit | de 21/2007 zu DIN 18015-3:2007-09 | elektro.net |
| ZD-r | auf der Decke im Raum | max. 30 cm breit, mind. 20 cm Wandabstand | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| ZD-t | auf der Decke im Türdurchgang | max. 30 cm breit, mind. 15 cm Wandabstand | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| AZW-o / AZW-u | außen, waagerecht oben/unten | 20–40 cm unter der Innendecke / über dem Fußboden | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| AZS-t / AZS-f | außen, senkrecht an Türen/Fenstern | 10–30 cm neben der Rohbaukante | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| AZS-w | außen, senkrecht an Wandkanten | 50–70 cm neben der Rohbaukante | BauNetz Wissen nach DIN 18015-3:2016-09 | baunetzwissen.de |
| Vorzugshöhe | Schalter / Steckdose unten / über Arbeitsflächen | 105 cm / 30 cm / 115 cm über fertigem Fußboden | BauNetz Wissen; de 21/2007 (115 cm) | baunetzwissen.de |
Maße nach DIN 18015-3 für Anlagen, die nach dieser Norm geplant und errichtet wurden – keine Gewähr für Altbauten oder nicht normgerechte Installationen. Den Normtext selbst (DIN Media, kostenpflichtig) haben wir nicht eingesehen; Maße aus Fachbeiträgen, die die Norm wiedergeben. Abruf 19.10.2026.
- DIN 18015-3:2016-09 — Die Norm DIN 18015-3 (aktuelle Ausgabe 2016-09) gilt für unsichtbar verlegte elektrische Leitungen sowie Anschlüsse, Schalter und Steckdosen in Anlagen, die nach der Normenreihe DIN 18015 geplant und errichtet werden. Zweck ist, Leitungen auf festgelegte Zonen zu beschränken, damit sie bei späteren Arbeiten an Wänden, Decken und Böden möglichst nicht beschädigt werden. dinmedia.de
- keine Gewähr im Bestand — Eine Gewähr, dass Leitungen in einer bestimmten Wand tatsächlich in diesen Zonen liegen, gibt die Norm nicht, denn sie gilt nur für Anlagen, die danach geplant und errichtet wurden. Die älteste bei DIN Media gelistete Ausgabe der DIN 18015-3 stammt von 1982-06 (zurückgezogen); über ältere oder nicht normgerecht ausgeführte Installationen trifft die Norm keine Aussage. dinmedia.de
- ZW-o 15–45 cm unter Decke · ZW-u 15–45 cm über Boden · ZW-m 100–130 cm — Waagerechte Installationszonen nach DIN 18015-3:2016-09: ZW-o liegt 15 bis 45 cm unter der Deckenbekleidung, ZW-u 15 bis 45 cm über dem Fußboden, ZW-m 100 bis 130 cm über dem Fußboden. baunetzwissen.de
- ZS-t / ZS-f / ZS-e 10–30 cm — Senkrechte Installationszonen nach DIN 18015-3:2016-09: ZS-t an Türen, ZS-f an Fenstern und ZS-e an Wandecken liegen jeweils im Bereich von 10 bis 30 cm neben der Rohbaukante bzw. Rohbauecke. baunetzwissen.de
- max. 30 cm waagerecht, max. 20 cm senkrecht — Waagerechte Installationszonen sind höchstens 30 cm breit, senkrechte höchstens 20 cm; die mittlere waagerechte Zone ZW-m ist für Räume mit Arbeitsflächen vor den Wänden vorgesehen, etwa Küchen (Fachbeitrag in „de – Das Elektrohandwerk“ 21/2007 zur Ausgabe DIN 18015-3:2007-09). elektro.net
- Stichleitung senkrecht zur Dose — Schalter, Steckdosen oder Auslässe, die nicht in einer Installationszone sitzen, müssen nach DIN 18015-3 mit einer senkrechten Stichleitung aus der nächstgelegenen waagerechten Zone versorgt werden. baunetzwissen.de
- Schalter 105 cm · Steckdose unten 30 cm — Vorzugshöhen für Schalter und Steckdosen nach DIN 18015-3: im mittleren Bereich 105 cm über dem fertigen Fußboden (in Küchen und Hausarbeitsräumen sind Abweichungen möglich), im unteren Bereich 30 cm über dem fertigen Fußboden. baunetzwissen.de
- über Arbeitsflächen 115 cm — Schalter und Steckdosen über Arbeitsflächen sollen laut Fachbeitrag zur DIN 18015-3 etwa 115 cm über dem fertigen Fußboden liegen; bei individuell geplanten Küchen sind andere Höhen möglich. elektro.net
- ZD-r 20–50 cm · ZD-t 15–45 cm von der Wand — Für Leitungen auf der Decke legt die Norm eine Zone ZD-r im Raum fest (höchstens 30 cm breit, mindestens 20 cm Abstand zur Wand) und eine Zone ZD-t im Türdurchgang (höchstens 30 cm breit, mindestens 15 cm Wandabstand). baunetzwissen.de
- Außenzonen seit Ausgabe 2016-09 — Die Ausgabe DIN 18015-3:2016-09 ersetzt die Ausgabe 2007-09 und legt erstmals Installationszonen für die Außenseiten von Außenwänden fest (z. B. AZW-o 20 bis 40 cm unter der Innendecke, AZS-w 50 bis 70 cm neben der Rohbaukante). dinmedia.de
Die Fallstricke
- Zu flaches Loch. fischer nennt die Bohrlochtiefe als Mindestwert, beim N 6 x 40 sind es 55 mm. Das Loch misst man durch das Anbauteil hindurch.
- Bohrmehl im Loch. Laut TOX kann Bohrmehl die Haltekraft eines Dübels um mehr als 50 % verringern; deshalb vor dem Durchstecken ausblasen, wo es geht.
- Lochstein. Rotes Bohrmehl allein unterscheidet nicht zwischen Vollziegel und Hochlochziegel; erst der ruckartige Bohrfortschritt verrät die Kammern. Für Lochsteine passen eher lange Dübel wie Rahmendübel.
Was praktisch hilft
- Anbauteil messen. Dicke von Latte, Profil oder Schelle plus Putz bestimmt die Zahl hinter dem Schrägstrich.
- Wand bestimmen. Bohrmehl und Bohrfortschritt beobachten; bei Hohlräumen ohne Schlag bohren und einen anderen Dübel wählen.
- Durch das Anbauteil bohren. Mit dem Bohrer-Ø aus der Bezeichnung, mindestens so tief wie in der Tabelle.
- Einschlagen, bis der Kopf anliegt. Die Nagelschraube bleibt im Dübel; zum Lösen dreht man sie mit dem Kreuzschlitz-Bit heraus.
Was ich noch nicht weiß
- Die Größe 8 x 80. Die fischer-Familienseite zeigte 18 von 26 Varianten; 8 x 80 war nicht darunter, die übrigen acht konnte ich nicht abrufen.
- Nageldübel von TOX und Würth. Deren Datenblätter habe ich für diese Seite nicht ausgewertet.
- Die Lastwerte in der Datenbank. Die fischer-Lasttabelle liegt vor; sobald sie in der Dübel-Datenbank steht, zeigt diese Seite die Werte je Wand.
- Eine widersprüchliche Bezeichnung. Ein Artikel heißt auf der fischer-Seite einmal „N 8 x 40/1 P“, im Inhaltstext „N 8 x 40/7 P“.
Häufige Fragen
Welcher Bohrer für Nageldübel 6×40?
Ein Steinbohrer mit 6 mm Durchmesser. Bei fischer steht die erste Zahl der Bezeichnung für den Bohrer-Ø, die zweite für die Dübellänge. Für den N 6 x 40/10 S nennt fischer eine Bohrlochtiefe von mindestens 55 mm, gemessen in der Durchsteckmontage, also durch das Anbauteil hindurch. Das Anbauteil darf höchstens 10 mm dick sein, bei der Pilzkopf-Variante N 6 x 40/7 P höchstens 7 mm. Ob mit oder ohne Schlag gebohrt wird, hängt von der Wand ab: Beton, Vollziegel und Kalksandvollstein mit Schlag, Porenbeton ohne. Hochlochziegel nennt fischer für den Nageldübel nicht.
Kann man Nageldübel in Rigips verwenden?
fischer nennt Gipskarton weder in der Baustoffliste noch in der Lasttabelle des Nageldübels N; aufgeführt sind Beton, Kalksandvollstein, Mauerziegel, Naturstein, Leichtbeton-Vollstein, Porenbeton und Vollgips-Platten. Vollgips ist eine massive Gips-Wandbauplatte, keine Gipskartonplatte mit Hohlraum dahinter. Im Trockenbau befestigt man mit Nageldübeln die Anschlussprofile am Rohbau, also an Boden, Decke oder Massivwand. In die Platte selbst gehören Gipskarton-Schraubdübel oder Hohlraumdübel, die hinter der Platte spreizen oder klappen. Deren Herstellerlasten stehen in der Dübel-Datenbank: In 12,5 mm Gipskarton nennen fischer, TOX und Würth für Hohlraumdübel meist 20 bis 25 kg je Dübel, für Gipskarton-Schraubdübel 8 bis 10 kg.
Wie tief muss das Loch für einen Nageldübel sein?
Bei den fischer-Nageldübeln N liegt die Mindest-Bohrlochtiefe in jeder angezeigten Größe 15 mm über der Dübellänge, gemessen ab der Oberfläche des Anbauteils. Für N 6 x 40 sind es 55 mm, für N 6 x 60 75 mm, für N 6 x 80 95 mm, für N 8 x 100 115 mm und für N 8 x 120 135 mm. Die Verankerungstiefe in der Wand bleibt dabei je Durchmesser gleich: 30 mm beim 6er, 40 mm beim 8er. fischer gibt die Bohrlochtiefe als Mindestwert an.
Kann man Nageldübel wieder entfernen?
Laut fischer ja: Die Nagelschraube des Nageldübels N hat ein Gewinde und eine Kreuzschlitzaufnahme und lässt sich deshalb wieder ausdrehen. Bei den 5- und 6-mm-Größen nennt fischer den Antrieb PZ 2, bei den 8-mm-Größen PZ 3. Der Nylondübel bleibt danach in der Wand. Als Mieter verschließt man die Löcher beim Auszug; laut Landgericht Wuppertal (Urteil vom 16.07.2020, 9 S 18/20) sind Dübel zu entfernen und die Löcher fachgerecht zu verschließen, auch wenn das Anbringen vertragsgemäß war. Was dazu im eigenen Mietvertrag steht, prüft man dort, Einzelheiten stehen auf der Seite zu Dübellöchern beim Auszug.
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