Akku-Rasenmäher: welcher Akku in welchen Mäher passt, was 18 V, 2 × 18 V, 36 V und 40V max. bedeuten und was „Solo“ heißt – Einhell, Makita, Bosch und weitere Systeme

Der alte Benzinmäher springt nicht mehr an, und im Schuppen liegen schon zwei Akkus vom Akkuschrauber und von der Heckenschere. Ob einer davon auch einen neuen Akku-Rasenmäher antreibt, hängt nicht am Mäher, sondern am Akku-System. Wer das System kennt, kann den Mäher als Solo-Gerät ohne Akku kaufen.

Alle Werte laut Hersteller, Datenbank-Stand 19.10.2026, Produkt- und Kategorieseiten abgerufen am 27.10.2026. Keine Eigenmessung, kein Test, keine Mäher-Empfehlung.

Ein Akku-Rasenmäher nimmt nur Akkus seines eigenen Systems

Rasenmäher, Heckenscheren und Akkuschrauber einer Plattform teilen sich die Akkus. Einhell schreibt, grundsätzlich seien alle Power X-Change Akkus mit allen Akku-Geräten kompatibel. Makita nennt das LXT-Gartenprogramm übergreifend mit den Makita 18V Li-Ion Akkus nutzbar. Bosch bewirbt für 18V POWER FOR ALL einen Akku für alle 18-V-Geräte, Rasenmäher eingeschlossen. Zwischen den Marken passt ohne Allianz nichts; gleiche Volt-Zahl ist kein Beleg. Welcher vorhandene Akku in welche Marke passt, zeigt der Checker.

Die Bezeichnung steht auf dem Akku oder Ladegerät
optional — prüft genau diese Marke

Akku wählen — das Ergebnis erscheint hier.

Noch kein Akku? Welche Plattform deckt deine Wunschmarken ab

Marken antippen, deren Geräte du willst (zum Beispiel Rasenmäher von der einen, Bohrmaschine von der anderen).

Womit gerechnet wird
  • „Passt ohne Adapter“ heißt: Der Hersteller oder die Allianz sagt ausdrücklich, dass der Akku in diese Geräte gehört — weil es dasselbe System ist, weil beide Marken derselben Akku-Allianz angehören oder weil der Hersteller die Systeme für kompatibel erklärt.
  • Allianz-Mitgliedschaft gilt für die Geräte einer Marke, die zur Allianz gehören — nicht für jedes Gerät dieser Marke. Viele Marken bauen daneben eigene Systeme. Im Zweifel steht das Allianz-Logo am Gerät.
  • Fremdadapter (Akku der Marke A im Gerät der Marke B) gibt es von Drittanbietern. Die Werkzeug-Hersteller geben dafür keine Freigabe; was das für Garantie und Haftung heißt, steht im Thema „Fremdakkus und Adapter“ weiter unten.
  • Daten: Hersteller- und Allianz-Seiten, je Ergebnis verlinkt. Stand der Datenbank: 19.10.2026. Neue Marken treten Allianzen laufend bei — die Allianz-Seite ist maßgeblich.
  • Plattform-Wahl: gezählt wird, wie viele der gewählten Marken ein System abdeckt (eigene Marke oder Allianz-Mitglied). Preise, Akkuleistung und Gerätezahl je Marke fließen nicht ein.

Viele Mäher arbeiten mit zwei Akkus: 2 × 18 V ist ein 36-V-Gerät mit 18-V-Akkus

Für größere Mäher schalten mehrere Hersteller zwei Akkus zusammen. Die Akkus bleiben dieselben wie im Akkuschrauber, das Gerät braucht nur zwei davon. Andere Hersteller haben dafür ein eigenes System mit eigenem Akku.

System Mäher laut Hersteller Akku auch in Werkzeugen der Marke
Einhell Power X-Change 18 V oder 36 V; 36 V mit zwei 18-V-Akkus, Double Twin-Pack mit vier Akkus ja, über 350 Geräte
Makita LXT 18 V und 2 × 18 V ja, über 430 Maschinen und Gartengeräte
Makita XGT 40V max., eigener Akku nur XGT-Geräte, nicht LXT
Bosch 18V POWER FOR ALL 18 V, Modelle mit 2 × 18 V ja, auch Allianzmarken wie GARDENA
Bosch 36V POWER FOR ALL 36 V, eigener Akku nur das 36-V-Gartenprogramm
Greenworks 24 V; 48-V-Geräte mit zwei 24-V-Akkus; eigene 40-V-Plattform innerhalb der jeweiligen Plattform
Worx PowerShare 40 V und 80 V aus mehreren 20-V-Akkus ja, alle 20-, 40- und 80-V-Geräte von Worx
Ryobi MAX POWER 36 V, nur Gartengeräte der Serie nicht in 18-V-ONE+-Werkzeuge
Kärcher Battery Power 18 V und 36 V, codiert gleiche Voltklasse; 18-V-Akku nicht in 36-V-Geräten

Quellen: Einhell-Kategorieseite Akku-Rasenmäher, Makita-Kategorieseite Akku-Rasenmäher und Makita-FAQ, Bosch DIY 18V- und 36V-Seiten, Datenbank für Greenworks, Worx, Ryobi und Kärcher. Makita listet zusätzlich Mäher mit 64Vmax und einen Mäher mit PDC-Connector; beide Systeme führt die Datenbank noch nicht.

Reine Gartensysteme ohne Werkzeugprogramm in der Datenbank:

SystemSpannungAllianz / weitere MarkenPasst ohne Adapter auch in
Bosch 36V POWER FOR ALL (grün, Garten)36 V––
FUXTEC 20V20 V––
FUXTEC 40V40 V––
GARDENA 18V POWER FOR ALL (P4A)18 VPOWER FOR ALL ALLIANCE (11 Marken)Bosch 18V POWER FOR ALL (grün)
GARDENA System-Akku BLi-18 (bis Baujahr 2020)18 V––
Greenworks 40V40 V––
Greenworks POWERALL 24V (und 48V = 2×24V)24 V––
Ryobi MAX POWER 36V36 V––
STIHL AK-System36 V––
STIHL AS-System10,8 V––

Daten: Herstellerseiten und Allianz-Seiten, je System verlinkt im Akku-Checker; Stand 19.10.2026.

Flächenangaben der Hersteller gelten für eine bestimmte Akkugröße

Wie viel Rasen ein Mäher mit einer Ladung schafft, geben manche Hersteller je Akkugröße an. Die Werte sind Herstellerangaben, keine eigene Messung; sie gelten nur für den genannten Akku.

Mäher System Schnittbreite Fläche laut Hersteller
Bosch ROTAK18V-34 18V POWER FOR ALL, Akku ab 4,0 Ah empfohlen 34 cm max. 200 m² (empfohlene Rasenfläche)
Einhell GE-CM 18/33 Li Power X-Change, 1 × 18 V, ab 2,5 Ah empfohlen 33 cm bis 200 m² (empfohlen)
Makita DLM330 LXT 18 V 33 cm 270 m² (4,0 Ah), 335 m² (5,0 Ah), 400 m² (6,0 Ah)
Makita DLM382 LXT 2 × 18 V 38 cm 560 m² mit 2 × 6,0 Ah
Makita LM003G XGT 40V max. 38 cm 390 m² (4,0 Ah), 780 m² (8,0 Ah)
Bosch AdvancedRotak 36V-44-750 36V POWER FOR ALL, ab 4,0 Ah empfohlen 44 cm max. 750 m² (empfohlene Rasenfläche)

Produktseiten von Bosch DIY, Einhell und Makita, abgerufen am 27.10.2026. Was Ah und Wh bedeuten, erklärt Ah und Wh.

„Solo“ heißt ohne Akku und ohne Ladegerät

Einhell schreibt bei Solo-Geräten „Lieferung ohne Akku und ohne Ladegerät“, Bosch kennzeichnet die Variante mit „ohne Akku | ohne Ladegerät“. Bei Makita fehlen in der Lieferumfangsliste der Z-Varianten, etwa DLM330Z oder LM003GZ, Akku und Ladegerät. Ein Solo-Mäher ergibt nur Sinn, wenn passende Akkus schon im Bestand sind. Bei 2 × 18 V braucht man zwei davon.

Über den Winter lagert man den Akku kühl und halb geladen

Das Umweltbundesamt empfiehlt, Akkus bei 10 bis 25 °C zu lagern, nicht im Gartenhaus; bei längerer Lagerung, etwa über den Winter, empfehlen laut UBA die Hersteller einen Ladestand von ca. 40 bis 50 %. Makita gibt an, einen Akku nach mehr als sechs Monaten ohne Benutzung aufzuladen. Mehr dazu unter Akku lagern.

Akkus von Elektrowerkzeugen: Lagern, Laden, Transport und Flugreise · geprüft am 27.10.2026

  • Lagern −20 bis +50 °C · Laden 0 bis +35 °C (Bosch) — Bosch gibt für seine Li-Ionen-Akkus an: nur bei Umgebungstemperaturen zwischen −20 °C und +50 °C betreiben und lagern (z. B. im Sommer nicht im Auto liegen lassen) und nur zwischen 0 °C und +35 °C laden (Herstellerangabe Bosch). bosch-professional.com
  • Straße privat frei · Versand = Gefahrgut — Laut Bosch können Li-Ionen-Akkus vom Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden. Beim Versand durch Dritte (z. B. Luftfracht, Spedition) gelten Gefahrgutvorgaben für Verpackung und Kennzeichnung; offene Kontakte sind abzukleben (Herstellerangabe Bosch). bosch-professional.com
  • Bosch ECP: Schutz vor Überhitzung, Überlast, Tiefentladung — Bosch beschreibt seine Electronic Cell Protection (ECP) als speziellen Schutz der Akkuzellen, der Überhitzung, Überlastung und Tiefentladung verhindern soll (Herstellerangabe Bosch). bosch-pt.com
  • Li-Ion: kein Memory-Effekt · Tiefentladung schadet — Laut Bosch-Glossar fällt bei fast leerem Akku die Spannung stark ab; wird unter die Grenzspannung weiter entladen, können die Zellen beschädigt werden. Einen Memory-Effekt gibt es bei Lithium-Ionen-Akkus laut Bosch nicht, sie können also auch ohne vollständige Entladung nachgeladen werden (Herstellerangabe Bosch). bosch-pt.com
  • Lagern unter 50 °C · Laden 10 bis 40 °C · nach 6 Monaten nachladen (Makita) — Makita gibt an: Werkzeug und Akku nicht an Orten lagern oder benutzen, an denen 50 °C erreicht werden können; den Akku bei 10 bis 40 °C laden; einen Akku, der länger als sechs Monate nicht benutzt wurde, aufladen (Herstellerangabe Makita). icmsmakita.eu
  • vor dem Leerlaufen laden · bei Nichtgebrauch abnehmen (Makita) — Makita rät in der Anleitung, den Akku zu laden, bevor er vollkommen erschöpft ist, einen voll geladenen Akku nicht erneut zu laden und den Akku bei Nichtbenutzung vom Werkzeug oder Ladegerät abzunehmen (Herstellerangabe Makita). icmsmakita.eu
  • ab Werk 30 % · Abschaltung unter ca. 15 % (Makita) — Laut Makita-FAQ verlassen Makita-Akkus das Werk aus Sicherheitsgründen mit 30 % Ladung. Durch Selbstentladung bei Transport und Lagerung kann die Restladung unter etwa 15 % fallen; dann schaltet die Sicherheitselektronik mit Tiefentladeschutz ab, und der Akku gibt keine Leistung mehr ab. Nach dem Aufladen ist er laut Makita wieder voll einsatzbereit (Herstellerangabe Makita). makita.de
  • 10–25 °C · Ladestand 40–50 % (Empfehlung) — Das Umweltbundesamt empfiehlt, Akkus am besten bei 10 bis 25 °C zu lagern, nicht im Kühlschrank (Kondenswasser), nicht im Gartenhaus oder hinter der Windschutzscheibe. Bei längerer Lagerung, etwa über den Winter, empfehlen laut UBA die Hersteller einen Ladestand von ca. 40 bis 50 %; weil sich der Akku dabei selbst entlädt, soll er bei Bedarf rechtzeitig wieder auf 50 % geladen werden. umweltbundesamt.de
  • über +50 °C / unter −20 °C: Lebensdauer sinkt — Hohe Temperaturen, besonders über +50 °C, und sehr niedrige Temperaturen, besonders unter −20 °C, können laut Umweltbundesamt die Lebensdauer von Lithium-Akkus stark verkürzen. umweltbundesamt.de
  • nachladen bis ca. 90 % · nicht leerfahren (UBA) — Das Umweltbundesamt empfiehlt, vollständiges Ent- und Aufladen zu vermeiden, frühzeitig nachzuladen und nur bis etwa 90 % zu laden sowie den Akku gegebenenfalls rechtzeitig auf 50 % zu laden, um eine Tiefentladung zu vermeiden, die die Lebensdauer verkürzt. umweltbundesamt.de
  • Laden: vorgesehenes Ladegerät, Rauchmelder, nicht nachts — Beim Laden ist laut Umweltbundesamt das Gefahrenpotenzial besonders hoch. Das UBA empfiehlt, nur die für den Akku vorgesehenen Ladegeräte zu verwenden, möglichst an einem Ort mit Rauchmelder und ohne brennbare Gegenstände in der Nähe zu laden, in der Nähe zu bleiben und nicht während des Schlafens zu laden. umweltbundesamt.de
  • nach dem Laden Ladegerät trennen — Das Umweltbundesamt rät, das Ladegerät nach dem Laden vom Netz zu trennen, um unnötige Wärme zu vermeiden. Geräte mit eingesetztem Akku dauerhaft am Netz zu betreiben, verringert laut UBA die Lebensdauer des Akkus. umweltbundesamt.de
  • defekt: Pole abkleben, Glas, Sammelstelle — Beschädigte, verformte, aufgeblähte oder ausgelaufene Lithium-Akkus sollen laut Umweltbundesamt nicht weiter benutzt und nicht geöffnet werden. Das UBA rät, sie mit abgeklebten Polen in einem verschließbaren Behälter (z. B. Schraubdeckelglas) zur Sammelstelle zu bringen und das Personal auf den Schaden hinzuweisen. umweltbundesamt.de
  • ≤ 100 Wh · 100–160 Wh mit Genehmigung — Im Passagiergepäck darf laut Luftfahrt-Bundesamt jede Lithium-Ionen-Batterie eine Nennenergie von höchstens 100 Wh haben; mit Genehmigung des Luftfahrtunternehmens sind über 100 Wh bis höchstens 160 Wh je Batterie erlaubt. lba.de
  • Ersatzakkus nur Handgepäck · max. 2 über 100 Wh — Lose Lithium-Ersatzbatterien sind laut Luftfahrt-Bundesamt im aufgegebenen Gepäck verboten und dürfen nur ins Handgepäck. Bei Batterien, die eine Genehmigung des Luftfahrtunternehmens brauchen (über 100 Wh), sind höchstens zwei Ersatzbatterien pro Person erlaubt; Fluggesellschaften können strengere Regeln haben. lba.de
  • Pole einzeln isolieren — Ersatzbatterien müssen einzeln gegen Kurzschluss gesichert sein, etwa in der Originalverpackung, durch Überkleben der Pole mit Klebeband oder in einem eigenen Kunststoffbeutel (ICAO-Tabelle 8-1, deutsche Fassung beim Luftfahrt-Bundesamt, Ausgabe 2025-2026 Addendum No. 1). lba.de
  • 18 V × 5,0 Ah = 90 Wh — Die Nennenergie in Wattstunden ergibt sich rechnerisch aus Spannung mal Kapazität (Wh = V × Ah). Beispiel: Makita gibt für den Akku BL1850B 18 V, 5,0 Ah und 90 Wh an – also unter der 100-Wh-Grenze. makita.de

Die Fallstricke

  • Bosch 18 V und 36 V. Zwei getrennte Gartensysteme; die 36-V-Seite von Bosch sagt nichts über 18-V-Akkus in 36-V-Mähern.
  • Makita LXT und XGT. Laut Makita-FAQ untereinander nicht kompatibel, auch wenn beide Mäher im selben Katalog stehen.
  • GARDENA-Altgeräte. Der alte GARDENA-Akku BLi-18 passt laut GARDENA nicht zu den POWER-FOR-ALL-Akkus, siehe GARDENA-Akku.
  • Flächenwerte ohne Akkuangabe. Eine Quadratmeterzahl ohne Ah-Angabe lässt sich nicht auf den eigenen Akku übertragen.

Was praktisch hilft

  1. Vorhandene Akkus zählen. Marke, System und Ah stehen auf dem Akku; im Akku-Checker eintragen.
  2. Mäher im eigenen System suchen. Die Seiten Einhell, Makita und Bosch ordnen die Mäher nach Akku.
  3. Akkugröße mit der Flächenangabe abgleichen. Herstellerwert und Akku müssen zusammenpassen.
  4. Bei 2 × 18 V zwei Akkus einplanen. Ein Akku allein treibt ein solches Gerät nicht an.

Was ich noch nicht weiß

  • Ob Makita 64Vmax und PDC-Connector mit LXT oder XGT zusammenpassen. Die Systeme sind noch nicht in der Datenbank geprüft.
  • Flächenwerte für alle Mäher. Viele Hersteller nennen nur „kleine bis mittlere Rasenflächen“ ohne Zahl.
  • Ob Bosch 18-V-Akkus in 36-V-Mähern laufen. Bosch macht dazu auf den geprüften Seiten keine Aussage, der Checker zeigt deshalb kein Ja.

Häufige Fragen

Welcher Akku passt in meinen Akku-Rasenmäher?

Nur ein Akku des Systems, zu dem der Mäher gehört. Die Bezeichnung steht auf dem Typenschild und auf der Herstellerseite, etwa Power X-Change bei Einhell, LXT oder XGT bei Makita, 18V oder 36V POWER FOR ALL bei Bosch. Innerhalb eines Systems passen laut Hersteller in der Regel alle Akkus, Einhell und Bosch empfehlen für Mäher aber Mindestgrößen, etwa ab 2,5 Ah beim Einhell GE-CM 18/33 Li und ab 4,0 Ah beim Bosch ROTAK18V-34. Akkus anderer Marken passen nur, wenn eine Allianz das ausdrücklich nennt, wie bei Bosch und GARDENA in der POWER FOR ALL ALLIANCE. Der Akku-Checker zeigt die Kombinationen mit Quelle.

Was bedeutet 2x18V beim Rasenmäher?

Der Mäher nimmt zwei 18-V-Akkus gleichzeitig auf und arbeitet mit 36 V. Makita schreibt, durch zwei 18-V-LXT-Akkus erhalte man 36 V Leistung, und listet Mäher wie DLM382, DLM432, DLM466 und DLM540 mit 2 × 18 V. Einhell nennt Mäher mit 36 V, die die Energie aus bis zu zwei 18-V-Akkus beziehen; Modelle mit Double Twin-Pack nehmen vier Akkus gleichzeitig auf. Der Vorteil: Die Akkus sind dieselben wie im Akkuschrauber und lassen sich danach einzeln weiter nutzen. Ein einzelner Akku reicht für ein solches Gerät nicht. Ein eigener 36-V-Akku ist dagegen etwas anderes, etwa bei Bosch 36V POWER FOR ALL.

Was heißt Solo beim Akku-Rasenmäher?

Solo bedeutet, dass der Mäher ohne Akku und ohne Ladegerät geliefert wird. Einhell schreibt das bei Solo-Geräten ausdrücklich, Bosch kennzeichnet die Variante mit „ohne Akku | ohne Ladegerät“. Bei Makita steht für die Variante ohne Akku ein Z am Ende der Bezeichnung, etwa DLM330Z; in deren Lieferumfangsliste fehlen Akku und Ladegerät. Solo lohnt sich, wenn passende Akkus des gleichen Systems schon vorhanden sind. Wer neu einsteigt, braucht ein Set mit Akku und Ladegerät oder kauft beides dazu. Bei Mähern mit 2 × 18 V sind zwei Akkus nötig, bei Double Twin-Pack von Einhell bis zu vier.

Wie lagert man den Rasenmäher-Akku im Winter?

Das Umweltbundesamt empfiehlt eine Lagerung bei 10 bis 25 °C, nicht im Gartenhaus und nicht im Kühlschrank, weil sich dort Kondenswasser bilden kann. Für längere Lagerung, etwa über den Winter, empfehlen laut UBA die Hersteller einen Ladestand von ca. 40 bis 50 %. Bosch nennt für seine Li-Ionen-Akkus einen Lagerbereich von −20 bis +50 °C und Laden nur zwischen 0 und +35 °C. Makita rät, einen Akku nach mehr als sechs Monaten ohne Benutzung aufzuladen. Den Akku nimmt man dafür aus dem Mäher.

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Pin: Tabelle Flächen laut Hersteller – Bosch ROTAK18V-34 200 m², Einhell GE-CM 18/33 Li 200 m², Makita DLM330 270–400 m², DLM382 560 m², LM003G 390/780 m².
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Bianca betreibt toolrevier.de allein. Sie vergleicht Angaben von Herstellern, Akku-Allianzen und Dübel-Datenblättern sowie Gesetze und Urteile zum Bohren in der Mietwohnung — Geräte testet sie nicht selbst.