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Alle Werte laut Hersteller, Stand 27.10.2026. Keine Eigenmessung, kein Belastungstest.
- Koffersystem L-BOXX (Sortimo)
- Außenmaße laut Hersteller 444 × 360 × 151
- Innenmaße laut Hersteller 386 × 302 × 114
- Volumen innen (Herstellerwert oder aus Innenmaßen gerechnet) 13,3 l
Daten laut bosch-professional.com
- Koffersystem L-BOXX (Sortimo)
- Außenmaße laut Hersteller 442 × 357 × 117
- Innenmaße laut Hersteller 387 × 302 × 92
- Volumen innen (Herstellerwert oder aus Innenmaßen gerechnet) 10,8 l
Daten laut bosch-professional.com
- Koffersystem PACKOUT
- Außenmaße laut Hersteller 561 × 411 × 165
- Innenmaße laut Hersteller 500 × 335 × 114
- Volumen innen (Herstellerwert oder aus Innenmaßen gerechnet) 19,1 l
Daten laut de.milwaukeetool.eu
Akkuschrauber, Bits, Dübel und Zollstock liegen in drei Kartons und einer Einkaufstüte, und jeder Umzug macht es schlimmer. Ein leerer Werkzeugkoffer ist schnell gekauft; schwieriger ist, dass er auch in zwei Jahren noch auf den nächsten passt.
Ausgewertet habe ich 6 leere Systemkoffer von Bosch Professional, Makita, Festool, Milwaukee und Einhell, also Koffer, die sich laut Hersteller mit weiteren Koffern derselben Reihe koppeln lassen.
10,8 bis 29,1 Liter: Das Innenmaß sagt mehr als das Außenmaß
Ein Volumen nennt nur Festool. Für die anderen habe ich es aus den Innenmaßen des Herstellers gerechnet (Länge × Breite × Höhe); das ist ein Höchstwert, denn Ecken und Verschlüsse nehmen Platz weg.
| System | Koffer | Innen L × B × H (mm) | Volumen (l) | Last laut Hersteller |
|---|---|---|---|---|
| L-BOXX | Bosch L-BOXX 102 | 387 × 302 × 92 | 10,8 (gerechnet) | 25 kg Traglast, 100 kg Belastbarkeit |
| MAKPAC | Makita MAKPAC Gr. 2 | 377 × 277 × 124 | 12,9 (gerechnet) | nicht angegeben |
| L-BOXX | Bosch L-BOXX 136 | 386 × 302 × 114 | 13,3 (gerechnet) | 25 kg Traglast, 100 kg Belastbarkeit |
| Systainer³ | Festool SYS3 M 187 | 389 × 275 × 146 | 15,9 | 20 kg Traglast, Deckel 100 kg |
| PACKOUT | Milwaukee PACKOUT Koffer | 500 × 335 × 114 | 19,1 (gerechnet) | 34 kg Ladekapazität |
| E-Case | Einhell E-Case M | 415 × 280 × 250 | 29,1 (gerechnet) | 90 kg Zuladung |
Rechnerisch fasst der E-Case M fast das Dreifache der L-BOXX 102 (29,1 ÷ 10,8 = 2,7). Der Unterschied steckt vor allem in der Höhe: 250 mm innen beim E-Case, 92 mm bei der flachen L-BOXX. Für einen Akkuschrauber mit eingesetztem Akku zählt die Innenhöhe; die Maße des eigenen Geräts stehen auf der Herstellerseite des Schraubers, Modelle bei Akkuschrauber.
Die Lastwerte meinen bei jedem Hersteller etwas anderes
- Bosch trennt Traglast (25 kg), Belastbarkeit (100 kg) und Zugfestigkeit (50 kg).
- Festool nennt 20 kg Traglast, gekoppelt 40 kg, und 100 kg zulässige Deckelbelastung.
- Milwaukee nennt 34 kg Ladekapazität.
- Einhell nennt 90 kg maximale Zuladung; im Text bezieht Einhell das auf zwei oder mehr verbundene Koffer. Dazu 300 kg Belastung von oben und 1.000 kg für den untersten Koffer eines Stapels.
- Makita nennt für den MAKPAC Gr. 2 keinen Lastwert.
Die Zahlen sind deshalb nicht direkt vergleichbar. Gefüllt mit Akkugeräten, Bohrern und Schrauben ist ein Koffer schnell schwerer, als er sich bequem tragen lässt; die Herstellerwerte sind Grenzen, keine Empfehlung.
6 leere Systemkoffer im Vergleich
| Modell | Koffersystem | Außenmaße laut Hersteller (mm) | Innenmaße laut Hersteller (mm) | Volumen innen (Herstellerwert oder aus Innenmaßen gerechnet) (l) | Traglast bzw. Zuladung laut Hersteller (kg) | Belastbarkeit von oben bzw. im Stapel | Leergewicht laut Hersteller (kg) | Material | Schutzart laut Hersteller | Mit anderen Koffern koppelbar | Einlage im Lieferumfang |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einhell E-Case M Systemkoffer (4540021) — 444 × 330 × 295 mm, max. 90 kg, Einlage für Handwerkzeug Preis prüfen | E-Case | 444 × 330 × 295 | 415 × 280 × 250 | 29,1 l | 90 kg | 300 kg von oben, unterster Koffer im Stapel 1.000 kg | 2,71 kg | Polypropylen | spritzwassergeschützt (keine IP-Angabe) | ja | Einlage für Handwerkzeug |
| Milwaukee PACKOUT Koffer (4932464080) — 561 × 411 × 165 mm, IP65, Ladekapazität 34 kg, Metallverschlüsse Preis prüfen | PACKOUT | 561 × 411 × 165 | 500 × 335 × 114 | 19,1 l | 34 kg | k. A. | k. A. | Stoßfeste Polymere, Metallecken | IP65 | ja | Kleinteileboxen |
| Bosch Professional L-BOXX 102 Koffersystem leer — 442 × 357 × 117 mm, Traglast 25 kg, Belastbarkeit 100 kg, ABS Preis prüfen | L-BOXX (Sortimo) | 442 × 357 × 117 | 387 × 302 × 92 | 10,8 l | 25 kg | bis 100 kg | 1,8 kg | ABS | k. A. | ja | k. A. |
| Bosch Professional L-BOXX 136 Koffersystem leer — 444 × 360 × 151 mm, Traglast 25 kg, Belastbarkeit 100 kg, ABS Preis prüfen | L-BOXX (Sortimo) | 444 × 360 × 151 | 386 × 302 × 114 | 13,3 l | 25 kg | bis 100 kg | 1,9 kg | ABS | k. A. | ja | k. A. |
| Festool Systainer³ SYS3 M 187 leer (204842) — 15,9 l, Traglast 20 kg, Deckel 100 kg, T-LOC Preis prüfen | Systainer³ (T-LOC) | 396 × 296 × 187 | 389 × 275 × 146 | 15,9 l | 20 kg | Deckel bis 100 kg | 1,7 kg | k. A. | k. A. | ja | k. A. |
| Makita MAKPAC Gr. 2 Systemkoffer leer (821550-0) — 395 × 295 × 163 mm, innen 377 × 277 × 124 mm, verknüpfbar Preis prüfen | MAKPAC | 395 × 295 × 163 | 377 × 277 × 124 | 12,9 l | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. | ja | k. A. |
Alle Maße und Angaben sind Herstellerangaben, sofern nicht als eigene Messung gekennzeichnet. Fehlende Werte stehen als „k. A.“ in der Tabelle.
Quellen: 6 von 6 Modellen mit Datenblatt
Alle Werte stammen von den Herstellerseiten, abgerufen am 27.10.2026: bosch-professional.com (L-BOXX 136, 1 600 A01 2G0; L-BOXX 102, 1 600 A01 2FZ), makita.de (MAKPAC Gr. 2, 821550-0), festool.de (Systainer³ SYS3 M 187, 204842), milwaukeetool.eu (PACKOUT Koffer, 4932464080) und einhell.de (E-Case M, 4540021). Keine Eigenmessung, kein Belastungstest. Die Hersteller meinen mit ihren Lastwerten Verschiedenes: Bosch trennt Belastbarkeit (100 kg) und Traglast (25 kg), Festool Traglast (20 kg, gekoppelt 40 kg) und Deckelbelastung (100 kg), Milwaukee nennt eine Ladekapazität (34 kg), Einhell 90 kg maximale Zuladung, im Text bezogen auf zwei oder mehr verbundene Koffer. Makita nennt für den MAKPAC keine Last, kein Gewicht und kein Material. Das Volumen nennt nur Festool (15,9 l); bei den anderen ist es rein rechnerisch aus den Innenmaßen des Herstellers (Länge × Breite × Höhe) und damit ein Höchstwert ohne Deckelwölbung und Ecken. Eine IP-Schutzart nennt nur Milwaukee (IP65); Einhell schreibt beim E-Case M nur „spritzwassergeschützt“. Makita gibt die Außenmaße einmal als 395 × 295 × 163 mm und einmal als 295 × 395 × 163 mm an. Ein leeres Feld heißt „nicht angegeben“.
- Einhell E-Case M Systemkoffer (4540021) — 444 × 330 × 295 mm, max. 90 kg, Einlage für Handwerkzeug einhell.de abgerufen 27.10.2026
- Milwaukee PACKOUT Koffer (4932464080) — 561 × 411 × 165 mm, IP65, Ladekapazität 34 kg, Metallverschlüsse de.milwaukeetool.eu abgerufen 27.10.2026
- Bosch Professional L-BOXX 102 Koffersystem leer — 442 × 357 × 117 mm, Traglast 25 kg, Belastbarkeit 100 kg, ABS bosch-professional.com abgerufen 27.10.2026
- Bosch Professional L-BOXX 136 Koffersystem leer — 444 × 360 × 151 mm, Traglast 25 kg, Belastbarkeit 100 kg, ABS bosch-professional.com abgerufen 27.10.2026
- Festool Systainer³ SYS3 M 187 leer (204842) — 15,9 l, Traglast 20 kg, Deckel 100 kg, T-LOC festool.de abgerufen 27.10.2026
- Makita MAKPAC Gr. 2 Systemkoffer leer (821550-0) — 395 × 295 × 163 mm, innen 377 × 277 × 124 mm, verknüpfbar makita.de abgerufen 27.10.2026
Was die Tabellenwerte bedeuten
- Koffersystem ist die Reihe, deren Koffer sich laut Hersteller miteinander verbinden lassen.
- Volumen steht bei Festool als Herstellerwert, bei den anderen gerechnet aus den Innenmaßen.
- Schutzart ist der IP-Code nach DIN EN 60529: Bei IP65 steht die 6 für staubdicht, die 5 für Schutz gegen Strahlwasser. Nur Milwaukee nennt eine.
- Leergewicht nennen Bosch, Festool und Einhell; Makita und Milwaukee nicht. Ein leeres Feld heißt „nicht angegeben“.
Akkus im Koffer: Hitze ist das Thema
Wer Akkus mit im Koffer aufbewahrt, stellt ihn oft ins Auto oder in den Keller. Was Bosch, Makita und das Umweltbundesamt zum Lagern und Transportieren von Werkzeugakkus schreiben, steht hier mit Quelle und Datum:
Akkus von Elektrowerkzeugen: Lagern, Laden, Transport und Flugreise · geprüft am 27.10.2026
- Lagern −20 bis +50 °C · Laden 0 bis +35 °C (Bosch) — Bosch gibt für seine Li-Ionen-Akkus an: nur bei Umgebungstemperaturen zwischen −20 °C und +50 °C betreiben und lagern (z. B. im Sommer nicht im Auto liegen lassen) und nur zwischen 0 °C und +35 °C laden (Herstellerangabe Bosch). bosch-professional.com
- Straße privat frei · Versand = Gefahrgut — Laut Bosch können Li-Ionen-Akkus vom Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden. Beim Versand durch Dritte (z. B. Luftfracht, Spedition) gelten Gefahrgutvorgaben für Verpackung und Kennzeichnung; offene Kontakte sind abzukleben (Herstellerangabe Bosch). bosch-professional.com
- Bosch ECP: Schutz vor Überhitzung, Überlast, Tiefentladung — Bosch beschreibt seine Electronic Cell Protection (ECP) als speziellen Schutz der Akkuzellen, der Überhitzung, Überlastung und Tiefentladung verhindern soll (Herstellerangabe Bosch). bosch-pt.com
- Li-Ion: kein Memory-Effekt · Tiefentladung schadet — Laut Bosch-Glossar fällt bei fast leerem Akku die Spannung stark ab; wird unter die Grenzspannung weiter entladen, können die Zellen beschädigt werden. Einen Memory-Effekt gibt es bei Lithium-Ionen-Akkus laut Bosch nicht, sie können also auch ohne vollständige Entladung nachgeladen werden (Herstellerangabe Bosch). bosch-pt.com
- Lagern unter 50 °C · Laden 10 bis 40 °C · nach 6 Monaten nachladen (Makita) — Makita gibt an: Werkzeug und Akku nicht an Orten lagern oder benutzen, an denen 50 °C erreicht werden können; den Akku bei 10 bis 40 °C laden; einen Akku, der länger als sechs Monate nicht benutzt wurde, aufladen (Herstellerangabe Makita). icmsmakita.eu
- vor dem Leerlaufen laden · bei Nichtgebrauch abnehmen (Makita) — Makita rät in der Anleitung, den Akku zu laden, bevor er vollkommen erschöpft ist, einen voll geladenen Akku nicht erneut zu laden und den Akku bei Nichtbenutzung vom Werkzeug oder Ladegerät abzunehmen (Herstellerangabe Makita). icmsmakita.eu
- ab Werk 30 % · Abschaltung unter ca. 15 % (Makita) — Laut Makita-FAQ verlassen Makita-Akkus das Werk aus Sicherheitsgründen mit 30 % Ladung. Durch Selbstentladung bei Transport und Lagerung kann die Restladung unter etwa 15 % fallen; dann schaltet die Sicherheitselektronik mit Tiefentladeschutz ab, und der Akku gibt keine Leistung mehr ab. Nach dem Aufladen ist er laut Makita wieder voll einsatzbereit (Herstellerangabe Makita). makita.de
- 10–25 °C · Ladestand 40–50 % (Empfehlung) — Das Umweltbundesamt empfiehlt, Akkus am besten bei 10 bis 25 °C zu lagern, nicht im Kühlschrank (Kondenswasser), nicht im Gartenhaus oder hinter der Windschutzscheibe. Bei längerer Lagerung, etwa über den Winter, empfehlen laut UBA die Hersteller einen Ladestand von ca. 40 bis 50 %; weil sich der Akku dabei selbst entlädt, soll er bei Bedarf rechtzeitig wieder auf 50 % geladen werden. umweltbundesamt.de
- über +50 °C / unter −20 °C: Lebensdauer sinkt — Hohe Temperaturen, besonders über +50 °C, und sehr niedrige Temperaturen, besonders unter −20 °C, können laut Umweltbundesamt die Lebensdauer von Lithium-Akkus stark verkürzen. umweltbundesamt.de
- nachladen bis ca. 90 % · nicht leerfahren (UBA) — Das Umweltbundesamt empfiehlt, vollständiges Ent- und Aufladen zu vermeiden, frühzeitig nachzuladen und nur bis etwa 90 % zu laden sowie den Akku gegebenenfalls rechtzeitig auf 50 % zu laden, um eine Tiefentladung zu vermeiden, die die Lebensdauer verkürzt. umweltbundesamt.de
- Laden: vorgesehenes Ladegerät, Rauchmelder, nicht nachts — Beim Laden ist laut Umweltbundesamt das Gefahrenpotenzial besonders hoch. Das UBA empfiehlt, nur die für den Akku vorgesehenen Ladegeräte zu verwenden, möglichst an einem Ort mit Rauchmelder und ohne brennbare Gegenstände in der Nähe zu laden, in der Nähe zu bleiben und nicht während des Schlafens zu laden. umweltbundesamt.de
- nach dem Laden Ladegerät trennen — Das Umweltbundesamt rät, das Ladegerät nach dem Laden vom Netz zu trennen, um unnötige Wärme zu vermeiden. Geräte mit eingesetztem Akku dauerhaft am Netz zu betreiben, verringert laut UBA die Lebensdauer des Akkus. umweltbundesamt.de
- defekt: Pole abkleben, Glas, Sammelstelle — Beschädigte, verformte, aufgeblähte oder ausgelaufene Lithium-Akkus sollen laut Umweltbundesamt nicht weiter benutzt und nicht geöffnet werden. Das UBA rät, sie mit abgeklebten Polen in einem verschließbaren Behälter (z. B. Schraubdeckelglas) zur Sammelstelle zu bringen und das Personal auf den Schaden hinzuweisen. umweltbundesamt.de
- ≤ 100 Wh · 100–160 Wh mit Genehmigung — Im Passagiergepäck darf laut Luftfahrt-Bundesamt jede Lithium-Ionen-Batterie eine Nennenergie von höchstens 100 Wh haben; mit Genehmigung des Luftfahrtunternehmens sind über 100 Wh bis höchstens 160 Wh je Batterie erlaubt. lba.de
- Ersatzakkus nur Handgepäck · max. 2 über 100 Wh — Lose Lithium-Ersatzbatterien sind laut Luftfahrt-Bundesamt im aufgegebenen Gepäck verboten und dürfen nur ins Handgepäck. Bei Batterien, die eine Genehmigung des Luftfahrtunternehmens brauchen (über 100 Wh), sind höchstens zwei Ersatzbatterien pro Person erlaubt; Fluggesellschaften können strengere Regeln haben. lba.de
- Pole einzeln isolieren — Ersatzbatterien müssen einzeln gegen Kurzschluss gesichert sein, etwa in der Originalverpackung, durch Überkleben der Pole mit Klebeband oder in einem eigenen Kunststoffbeutel (ICAO-Tabelle 8-1, deutsche Fassung beim Luftfahrt-Bundesamt, Ausgabe 2025-2026 Addendum No. 1). lba.de
- 18 V × 5,0 Ah = 90 Wh — Die Nennenergie in Wattstunden ergibt sich rechnerisch aus Spannung mal Kapazität (Wh = V × Ah). Beispiel: Makita gibt für den Akku BL1850B 18 V, 5,0 Ah und 90 Wh an – also unter der 100-Wh-Grenze. makita.de
Mehr dazu steht bei Akkus lagern.
Wo der Vergleich kippt
- System statt Einzelkoffer. Jeder Koffer im Feld koppelt laut Hersteller mit seiner eigenen Reihe. Dass L-BOXX, MAKPAC, PACKOUT und E-Case untereinander koppeln, schreibt keiner der Hersteller.
- Festool und die Vorgänger. Festool schreibt, der Systainer³ lasse sich mit allen früheren Systainer-Generationen koppeln. Zu Koffern anderer Marken sagt Festool nichts.
- Außenmaß mit Füßen. Festool nennt 187 mm Höhe inklusive Standfüße.
- Zwei Reihenfolgen bei Makita. Die Außenmaße stehen einmal als 395 × 295 × 163 und einmal als 295 × 395 × 163 mm.
- Spritzwasser ist kein IP-Code. Einhell schreibt beim E-Case M „spritzwassergeschützt“, nennt aber keine Schutzart.
Was praktisch hilft
- Am Akku orientieren, wenn schon Geräte da sind. Makita liefert Sets wie die DJV185RF1J im MAKPAC, Bosch Professional führt die L-BOXX als Koffersystem für alle Arten von Elektrowerkzeugen; wer bei einer Marke bleibt, bleibt so leicht in einem System. Welche Akkus wohin passen, zeigt der Akku-Checker; die Systeme stehen bei Makita, Bosch Professional, Milwaukee und Einhell.
- Innenhöhe gegen das höchste Gerät messen. 92 mm innen reichen für Bits, Dübel und Kleinteile, für einen Schrauber mit Akku meist nicht.
- Ein Koffer für Kleinteile, einer für Geräte. Was für den Anfang hineingehört, steht bei der Werkzeug-Grundausstattung; fertige Sortimente bei Dübel-Set und Bohrer-Set.
- Bestückt oder leer entscheiden. Koffer mit Werkzeug stehen beim Werkzeugkoffer.
Was ich noch nicht weiß
- Last und Material beim MAKPAC. makita.de nennt nur Maße.
- Ob MAKPAC und Systainer³ koppeln. Weder Makita noch Festool sagen etwas dazu.
- Das Leergewicht des PACKOUT-Koffers. Milwaukee nennt es nur für den kompakten PACKOUT-Koffer (2,5 kg).
- Ob die 90 kg beim E-Case M für einen einzelnen Koffer gelten. Die technischen Daten nennen 90 kg, der Text bezieht sie auf verbundene Koffer.
Häufige Fragen
Welcher leere Werkzeugkoffer ist stapelbar?
Alle sechs Koffer im Vergleich lassen sich laut Hersteller mit Koffern derselben Reihe verbinden: L-BOXX mit L-BOXX, MAKPAC mit MAKPAC und der Makita-Toolbox, Systainer³ mit allen früheren Systainer-Generationen, PACKOUT mit PACKOUT und E-Case mit E-Case. Dass Koffer verschiedener Marken miteinander koppeln, schreibt keiner der fünf Hersteller. Wer erweitern will, bleibt deshalb am besten bei einem System. Einhell nennt für das E-Case-System 1.000 kg für den untersten Koffer eines Stapels, Bosch für die L-BOXX 100 kg Belastbarkeit und Festool 100 kg auf dem Deckel. Makita und Milwaukee nennen keinen Wert für den Stapel.
Wie viel Gewicht hält ein Werkzeugkoffer?
Das hängt am Hersteller und daran, was gemeint ist. Bosch nennt für die L-BOXX 102 und 136 je 25 kg Traglast und 100 kg Belastbarkeit. Festool nennt für den Systainer³ SYS3 M 187 20 kg Traglast, gekoppelt 40 kg, und 100 kg auf dem Deckel. Milwaukee nennt für den PACKOUT-Koffer 34 kg Ladekapazität. Einhell nennt für den E-Case M 90 kg Zuladung und bezieht das im Text auf zwei oder mehr verbundene Koffer. Makita nennt für den MAKPAC Gr. 2 keine Last. Die Werte sind Grenzen des Herstellers; ein Belastungstest gehört nicht zu dieser Seite.
Gibt es einen wasserdichten Werkzeugkoffer?
Im Vergleich nennt nur Milwaukee eine Schutzart: IP65 für den PACKOUT-Koffer. Nach DIN EN 60529 bedeutet das staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser; untertauchen ist damit nicht abgedeckt. Milwaukee beschreibt das als Schutz vor Staub, Wasser und Schmutz. Einhell schreibt beim E-Case M „spritzwassergeschützt“, nennt aber keinen IP-Code. Bosch, Makita und Festool nennen für die Koffer im Vergleich keine Schutzart. Einhell führt zusätzlich eine SEALED-Version des E-Case M, die hier nicht ausgewertet ist. Wer Werkzeug im Freien oder im Transporter lagert, achtet auf eine Schutzart in den technischen Daten.
Welcher leere Werkzeugkoffer passt zu Makita oder Bosch?
Makita liefert Sets wie die Stichsäge DJV185RF1J im MAKPAC, Bosch Professional führt die L-BOXX als eigenes Koffersystem. Der MAKPAC Gr. 2 hat laut Makita 377 × 277 × 124 mm innen und zwei zusätzliche Verschlüsse, um ihn mit einem weiteren MAKPAC oder einer Toolbox zu verbinden; Makita listet zahlreiche Maschinen, für die diese Größe vorgesehen ist. Die L-BOXX 136 hat 386 × 302 × 114 mm innen und ist laut Bosch mit L-BOXX-Varianten, Werkzeugeinlagen und der Sortimo-Fahrzeugeinrichtung kompatibel. Ob ein MAKPAC mit einer L-BOXX koppelt, schreibt keiner der beiden Hersteller. Der Koffer muss nicht zur Akkumarke passen; zum Stapeln ist ein System einfacher.
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